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TETSURO SHIMIZU

TETSURO SHIMIZU

Ich habe Schmerzen. Meine Ohren, Wangen und Fingerspitzen fühlen sich an, als würden sie gleich abgerissen. Noch schlimmer als die vom Wind aufgepeitschten Sandkörner ist die durch meine Haut dringende Kälte. Wenn ich mich dem Wind noch länger aussetze, werde ich bestimmt Erfrierungen davon tragen. Die Meisten denken bei einer Wüste nur an Hitze, doch das trifft auf die Wüste Gobi in der Mongolei nicht zu. Laut Kalender ist es Anfang Frühling, aber die Landschaft ist mit Schneefeldern übersät bei Temperaturen von unter -16 °C. Aufgrund des heulenden Sturms ist die gefühlte Temperatur noch niedriger. Das gefährlichste Element in der Wüste ist der Wind.

Ich denke, Fotografen sind ganz schön verrückt! Regen, Blizzards, Sandstürme – je öfter ich diese Naturextreme erlebe, desto mehr faszinieren sie mich und desto häufiger möchte ich sie fotografieren. Woher ich diesen Mut nehme, weiß ich selbst nicht.

Das M.ZUIKO DIGITAL ED 7-14mm 1:2.8 PRO, ein extremes Weitwinkel-Zoomobjektiv mit großer Blende, war auf dieser Reise mein Begleiter. Von einem See in der kalten Ödnis der Nordmongolei bis zu Sandstürmen in der Wüste – dank dieses Objektivs konnte ich meine Vorstellungen problemlos umsetzen. Es funktionierte selbst in der Wüste störungsfrei, wo Sandkörner aus allen Richtungen mit großer Wucht geflogen kamen und erinnerte mich an die Meister, die dieses Objektiv erschufen.

TETSURO SHIMIZU

TETSURO SHIMIZU

Japan

Tetsuro Shimizu schloss 1995 seine Ausbildung am Nippon Photography Institute ab und arbeitete bis 1998 als Assistent, bevor er seine Karriere als freiberuflicher Fotograf startete. Seine Arbeiten reichen von Landschaftsaufnahmen über Schnappschüsse bis hin zu Dokumentarfotos. Im Jahr 2005 gewann er den 1. Younosuke Natori Photography Award. Er ist zudem ein Mitglied der Japan’s Photographers Society.