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Mitsuaki Iwago

Mitsuaki Iwago

Wenn ich die Galapagosinseln besuche, reise ich von Insel zu Insel und verbringe die Nacht auf einem Boot. Kurz bevor ich die Insel am frühen Morgengrauen erreiche, steige ich in ein kleines Schlauchboot und gehe an Land. Da das Betreten einiger Inseln verboten ist, muss ich auf dem Boot bleiben und die Motive an Land von dort fotografiere.

Auf diese Weise entdeckte ich eine Meerechse, die sich an einem Felsen festklammerte. Obwohl ich mich mit dem Schlauchboot so weit wie möglich dem Ufer näherte, war ich noch recht weit von der Echse entfernt. Ich verwendete also mein 300 mm PRO Objektiv mit einer maximalen Blende von 1:4.0; das entspricht einer Brennweite von 600 mm des 35-mm-Kleinbildformats. Das kompakte und leichte Objektiv lässt sich gut halten. Der Wellengang des Meeres schaukelte unser Schlauchboot und versprühte Wasser auf die Kamera. Der extrem schnelle Autofokus ermöglichte die schnelle Fokussierung des Motivs und die größte Blendeneinstellung erlaubte eine ausreichend kurze Belichtungszeit. Aus diesem Grund habe ich keine Fotogelegenheit verpasst. Es ist wirklich unheimlich, dass es keine Bildunschärfen aufgrund von Kameraverwacklungen gab. Die Bildstabilisierung funktionierte ausgezeichnet.

Der Fokus war so gut, dass man in den messerscharfen Aufnahmen erkennen kann, wie uns die Pelikane ignorierten, während die Meerechse anscheinend unser Boot bemerkte. Diese ultimative Bildqualität ist typisch für Olympus.

Mitsuaki Iwago

Mitsuaki Iwago

Japan

Mitsuaki Iwago unternahm seine ersten Schritte als Naturfotograf nach einem Besuch der Galapagosinseln im Jahr 1970, wo er vom überwältigenden Ausmaß der Natur inspiriert wurde. Er war der erste japanische Fotograf, dessen Fotos zwei Mal die Titelseite des National Geographic-Magazins schmückten. Er ist zudem weltberühmt für seinen fantasievollen Fotostil.